KulturGut °8
Netzwerken – Wann ist es gut? Und: Wo ist die Grenze?
Als wir KulturGut N°8 planten, wussten wir nicht, dass uns die Debatte um Beziehungen und Netzwerke ganz aktuell zum Jahresanfang beschäftigen würde. Es lohnt sich, bei diesem Thema ganz genau hinzuschauen. Netzwerken: Ein alltägliches Wort unserer Zeit, das umschreibt, wie wichtig es für uns Menschen ist, zu wissen, mit wem wir es zu tun haben. Wir alle bedienen uns täglich der verschiedensten Netzwerke. Persönliche Nähe verbindet, gute Beziehungen wachsen mit der Zeit. Und dann gibt es diese unsichtbare Linie: Die, zwischen guten Beziehungen und Korruption.
Wenn Transparenz und Offenheit geschlossenen Systemen
weichen, die Ausgrenzung erzeugen, spätestens dann ist die Grenze überschritten. Was macht also den Unterschied zwischen „guten“ und „bösen“ Verflechtungen? Wie profitieren wir von Netzwerken, wie pflegen wir sie und wann werden sie parasitär? Gleichzeitig bieten die modernen Netzwerke so viel Information wie nie zuvor und die Fülle der Informationen ist nur begrenzt durch unsere wachsende Überforderung. Transparenz ist das Zauberwort, mit dem man versucht, die Herausforderung anzunehmen.
Auch daran kann man sie unterscheiden: „Gute“ Netzwerke
haben nie etwas gegen Transparenz einzuwenden. Sie sind
offen – eine durch und durch positive Struktur, die durch das Miteinander echter Kompetenzen lebt. Diese offenen Strukturen sind es, von denen Individuum und Gesellschaft profitieren. Im Kulturbereich sind sie überlebenswichtig. Um so interessanter ist es für uns, verschiedene Formen von Networking zu beleuchten.
Wir laden Sie ein, dies mit uns zu tun.